Schwerpunkt Stadtentwicklung & Wirtschaft

Biebrich lebt von seiner Gastronomie, vom Handel und vom Handwerk – sie schaffen Arbeitsplätze und machen unseren Stadtteil attraktiv. Die FDP will bessere Bedingungen für lokale Betriebe: weniger Bürokratie, ein starkes Stadtmarketing, Sauberkeit und kundenfreundliche, gut erreichbare Parkmöglichkeiten. Damit Biebrich ein Standort bleibt, in dem Betriebe, Handwerk und Gewerbe langfristig erfolgreich sein können. 

Zollamt/Zollspeicher

Die FDP begrüßt es, dass sich der Biebricher Instrumentenbauer Heckel im Zollspeicher ansiedeln möchte. Die Historie des Unternehmens, der Plan ein Museum und einen Konzertsaal einzurichten - das alles könnte einen ersten Besuchermagneten am Rheinufer schaffen, der Besucher nach Biebrich anzieht. Die FDP hofft vor allem, dass die Stadt Wiesbaden dem Unternehmen keine Versprechungen gemacht hat, die sie nicht einlösen kann. Eine Konditorei, ein Eiscafé oder eine Kaffeerösterei im Erdgeschoss des Zollamts würden gut zum Museum auf der einen und zum Weinstand auf der anderen Seite passen. In einer Ecke des Zollmts könnte vielleicht sogar noch Platz für eine Touristeninformation sein, in der man sich über die reiche Geschichte und die zahlreichen Veranstaltungen in Biebrich informieren kann. Im Obergeschoss könnte möglicherweise eine Außenstelle der Stadtpolizei eingerichtet werden.

Wuth'sche Brauerei

In Sichtweite des alten Zollamts am Rheinufer befindet sich ein weiteres Juwel in den Händen der Stadt, das leider ziemlich heruntergekommen ist und eine vernünftige Nutzungsidee benötigt: die alte Wuth'sche Brauerei. Nicht zu verwechseln mit der neuen Wuth'schen Brauerei am Fuße der Mülldeponie. In der Adolph-Todt-Straße / Stettiner Straße befindet sich das Stammhaus der damaligen Taunusbrauerei Wuth von 1863. Glücklicherweise, oder auch unglücklicherweise ist das Gelände ungleichmäßig geschnitten und bebaut. Dadurch lässt sich das Areal nur schwer einheitlich planen, ermöglicht aber im Gegenzug eine vielfältige Nutzung. Die FDP schlägt vor:

  • Eine Kultur-Brauerei muss erste Wahl sein - wobei die Betonung auf Brauerei liegt. Nicht nur ein Wirtshaus mit Bierausschank, sondern mit Bierproduktion. Nicht für den Supermarkt, sondern für den Ausschank, als kulinarische Geschenke und Souvenirs. Bier aus Biebrichs ältester und Wiesbadens einziger Brauerei. Was für eine Geschichte für das Bier und Biebrichs Stadtmarketing.  
  • Ein Parkhaus ist sicher nicht mehrheitsfähig, dabei wäre das dort eine sinnvolle Investition. Am Rheinufer mit seiner Gastronomie ist der Parkdruck am höchsten. Die Erschließung über zwei Straßen eignet sich hervorragend für ein Parkhaus. 
  • Eine Außenstelle der Stadtpolizei. Eigentlich zu schade für die Stadtpolizei, aber wenn es für die anderen potentiellen Standorte bessere Nutzungsideen gibt und die dann hier fehlen, wäre dies auch eine Option.

Azubi-Wohnheim

Mitten in Biebrich wartet eine weitere Immobilie der Stadt, die ehemalige Freiherr-vom-Stein-Schule, auf eine sinnvolle Anschlussverwendung. Nach dem Umzug der Schule in den Neubau, war hier zwischenzeitlich ein Kindergarten untergebracht. Auf dem ehemaligen Schulhof entsteht gerade ein Verwaltungsbau des Sozialamts und der neue Bürgersaal, auf den Biebrich lange wartet. Fü die Schule fehlen die Ideen. Die FDP schlägt vor:

  • Es gab den Vorschlag im Zollspeicher eine Azubiwohnheim einzurichten. Die alte Schule wäre hierfür jedoch viel besser geeignet. Nicht nur baulich, sondern vor allem, weil die Appartements mittendrin sind und die Azubis alle Dinge des täglichen Bedarfs in unmittelbarer Nähe haben.
  • Das Erdgeschoss wäre ideal für eine Außenstelle der Stadtpolizei, weil dann alle sicherheits- und ordnungsrelevanten Institutionen, (Polizei, Feuerwehr, Stadtpolizei, Ortsverwaltung) zentralisiert wären. 

Autofreies Rheinufer

Die FDP im Ortsbeirat hat den Verkehrsversuch im Sommer 2025 befürwortet. Zum einen, weil Fortschritt und damit Wohlstand ohne Experimente, Versuche und Probieren nicht denkbar ist, zum anderen, weil eine attraktive Promenade Menschen nach Biebrich lockt, die dann Geld in den Geschäften und der Gastronomie ausgeben. Verkehrstechnisch war der Versuch relativ erfolgreich, wirtschaftlich war ein Erfolg jedoch nicht feststellbar. Eine Wiederholung des Experiments ist nicht möglich, Das Rheinufer aufzuwerten bleibt Ziel der FDP. Mit den Erkenntnissen aus dem Versuch wird die FDP einen Vorschlag ausarbeiten, der den Verkehr am Rheinufer ohne radikalen Eingriff in den Verkehr reduziert. 

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